Bootsmotoren

Bootsmotoren

Im Bootsbereich unterscheidet man Antriebseinheiten (Motor mit Getriebe) generell nach deren Einbaulage, also Innenbordmotoren (Innenborder) und Au├čenbordmotoren (Au├čenborder). Davon ausgehend haben sich bestimmte Motorentypen f├╝r bestimmte Bootstypen und f├╝r bestimmte Einsatzzwecke als besonders geeignet erwiesen.

So waren fr├╝her Zweitakter insbesondere im Au├čenborderbereich dominierend. Seit Einf├╝hrung der europaweit geltenden Emissionsvorgaben f├╝r Zweitakter zum 01.01.2007 k├Ânnen faktisch nur noch ÔÇ×saubereÔÇť, direkt einspritzende Zweitakter verkauft werden. Alle anderen werden auf absehbare Zeit vom Markt verschwunden sein. Somit ├╝bernimmt der Viertakter die f├╝hrende Rolle im Au├čenbordersektor. Elektrische Au├čenborder sind ├╝blicherweise nur dort zu finden, wo Verbrennungsmotoren nicht erlaubt sind.

Bei den Innenbordern ist der Viertakter im Bereich bis 450 PS pro Motor anzutreffen. Das betrifft dann eher kleine bis mittlere Boote, die auf Beschleunigung und Geschwindigkeit ausgelegt sind und z.B. zum Wasserskilaufen eingesetzt werden. Der Dieselmotor ist ├╝ber die gesamte Bandbreite der Bootsgr├Â├čen vertreten. Segel- und Tuckerboote, sofern sie nicht mit einem Au├čenborder ausgestattet sind, verf├╝gen dann meist ├╝ber einen Kleindiesel bis 75 PS. Der Einsatz von Dieselmotoren erfolgt h├Ąufig aus wirtschaftlichen Erw├Ągungen heraus, wenngleich der Diesel erheblich teurer in der Anschaffung ist als ein vergleichbarer Viertakter. Moderne Dieselmotoren mit Turbolader stehen dem Benziner in der Leistungsentfaltung kaum noch nach. Je gr├Â├čer und hochwertiger ein Boot konzipiert ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein oder zwei Dieselmotoren eingebaut sind.
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